KONTAKT I DATENSCHUTZ I IMPRESSUM
© Copyright FREE THE LIMBIC Consulting GmbH

Hirngerecht Führen

FREE THE LIMBIC® im Management
Neurowissenschaftliche Erkenntnisse belegen: Das menschliche Gehirn ist ein durch soziale Beziehungserfahrungen strukturiertes Konstrukt (Gerald Hüther). Damit sich das Gehirn weiterentwickeln kann, braucht es passende soziale Umgebungsbedingungen. Nur damit kann es seine Neuroplastizität entfalten und Neuverschaltungen generieren. Dadurch entwickeln sich Menschen weiter und lernen. Auf Neudeutsch gesagt: Sie steigern ihre Performance! Ohne die Entwicklung weiterer neuronaler Verschaltungen bewegt sich nicht viel: Wir machen die gleichen Dinge wie immer und die Weiterentwicklung bleibt auf der Strecke.
Was bringen diese Erkenntnisse für den Führungsalltag? Sie haben es sicherlich schon selbst erlebt: Unser emotionaler Zustand hat auf Lern- und Arbeitsprozesse bedeutenden Einfluss! Es braucht ein Klima von Wertschätzung, Akzeptanz und Begeisterung, um innovativ und kreativ zu sein. Anderenfalls bleibt alles beim Alten. Nur wenn der innere „Hormoncocktail“ in unserem limbischen System, also dem emotionalen Gehirn, ausbalanciert ist, sind wir leistungsfähig, glücklich und stresstolerant.
Was hat Führung mit einem „Hormoncocktail“ zu tun? Um diese Frage zu beantworten, werfen wir einmal einen Blick auf drei Schlüsselhormone, die für unseren Hirnstoffwechsel herausragende Bedeutung haben:

Oxytocin - das „Bindungshormon“

Zugegeben – die höchste Ausschüttung von Oxytocin erfolgt, wenn wir verliebt sind oder ein Kind bekommen. Dieses Hormon wird allerdings auch in einem wertschätzenden Arbeitsklima ausgeschüttet. Wenn also das berufliche Miteinander – wofür eine Führungskraft wesentliche Verantwortung trägt – respektvoll gestaltet wird, erhöht sich der Oxytocinspiegel.

Dopamin - das „Erfolgshormon“
Dieses Hormon wird ausgeschüttet, wenn wir erfolgreich sind und uns für unsere Erfolge belohnen. Für Führungskräfte bedeutet das, dass sie großzügig mit positivem Feedback umgehen sollten, was ja ohnedies einem wertschätzenden Führungsstil entspricht. Als gewünschter Nebeneffekt kann bei den MitarbeiterInnen der Dopamin-Spiegel steigen. Wodurch wiederum die Motivation erhöht wird, weitere Herausforderungen anzupacken und Leistung zu erbringen.

Endorphine - das „Glückshormon“
Endorphine sind dafür verantwortlich, dass wir uns glücklich fühlen. Erfreulicherweise gibt es viele Möglichkeiten, sie freizusetzen. Im beruflichen Umfeld wird die Endorphinausschüttung gefördert, wenn wir unser Wirken als sinnvoll erachten. Auch darauf hat eine Führungskraft Einfluss: Zeigen Sie Ihren MitarbeiterInnen, welche Bedeutung deren Tätigkeiten haben. Dass ihr Einsatz – und scheint er noch so unbedeutend – für den Erfolg des Ganzen wesentlich ist.

Wenn Führungskräfte die Potenziale ihrer Mitarbeiterinnenund Mitarbeiter weiter entfalten wollen, kann also der Blick auf deren „Hormoncocktail“ unterstützend sein.

Gehirngerecht zu führen ist eine Führungsaufgabe, damit die Schnittstelle “Organisation und Mensch” zu einer Nahtstelle wird!

KONTAKT I DATENSCHUTZ I IMPRESSUM

© Copyright FREE THE LIMBIC Consulting GmbH